Donnerstag, 4. April 2019

Schneckentempo beim Kampf gegen Geldwäsche



Wir sind nicht gerade ein Vorreiter im Kampf gegen Geldwäsche.  Die im BKA angesiedelte Geldwäschemeldestelle hat 2017 3820 Akteneingänge verzeichnet. Das war durchschnittlich für jeden der dort Beschäftigten mehr als ein Fall täglich, der hereinkam und letztlich auch abgearbeitet werden sollte. Legt man internationale Zahlen auf Österreich um, müsste die Zahl dieser  Beschäftigten zumindest verdreifacht werden.

Bei den letzten großen Geldwäscheskandalen (Panama Papers, Offshore Leaks) vergingen zwischen den Malversationen und deren Enthüllungen bis zu 35 Jahre. Österreichische Behörden dürfen Verdachtsfällen auf Geldwäsche jedoch nur bis drei Jahre nach Tatbegehung verfolgen, fünf Jahre nach der Tag endet üblicherweise die Strafbarkeit. Mit einer Erhöhung dieser Verjährungsfristen ist nach Aussage des Finanzministeriums nicht zu rechnen.

Die meisten Geldwäschefälle betreffen mehrere EU-Länder, der Kampf dagegen ist jedoch Sache der einzelnen Staaten. Und auch in der EU sind die Geldwäsche-Kompetenzen auf mehrere Behörden aufgeteilt. Sinnvoll wäre daher, innerhalb der EU eine zentrale Stelle zum Kampf gegen Geldwäsche einzurichten. Österreich hat sich allerdings während seiner Ratspräsidentschaft dafür eingesetzt, dass die Kontrolle möglicher Fälle von Geldwäsche bei den einzelnen Nationalstaaten verbleibt. Auch eine Erweiterung der „schwarzen Liste“ jener Staaten, die für Geldwäsche und Terrorfinanzierung als besonders riskant eingeschätzt werden, wurde unter anderem von Österreich abgelehnt.

Auf Betreiben der EU wurde beim Finanzministerium ein „Register der wirtschaftlichen Eigentümer“ eingerichtet, in dem eine natürliche Person als letzter wirtschaftlicher Eigentümer von Firmengeflechten, Treuhandkonstruktionen und Stiftungen angegeben sein müsste. In der Mehrzahl der Fälle ist allerdings bloß ein Geschäftsführer ins Register eingetragen. Außerdem müssen nur Eigentümer erfasst werden, die mehr als 25% eines Unternehmens kontrollieren. Das ist natürlich ein Anreiz für elegante Umgehungsmöglichkeiten. An eine Abschaffung dieser 25%- Klausel ist allerdings bei uns nicht gedacht.

Dienstag, 2. April 2019

Pflanzentauschmarkt 2019


Pflanzentauschmarkt 2019 am

11. Mai 2019, 9-13 Uhr, vor unserer Jubiläumshalle

Gurke gegen Grünlilie, Kaktus gegen Kürbis: Überschüssige Garten- oder Zimmerpflanzen können getauscht oder eine kleine Spende erworben werden. Zusätzlich werden Pflanzen vom Klosterbauer zum Verkauf angeboten. Ihre Kinder können unter Anleitung bemalte Insektenhotels bauen.

Anmeldung ist nicht erforderlich. Mit allfälligen Rückfragen wenden Sie sich bitte an Simone Jagl, 0699 1143 4944

Radbörse 2019



Fahrradbörse und Rad Check-Up 2019 am

Mittwoch, 1. Mai 2019, 8:30 bis 14 Uhr, vor unserer Jubiläumshalle

Fahrräder, Radanhänger, Scooter, Kinderfahrzeuge, Fahrradzubehör, das alles konnte bei unserer Fahrradbörse verkauft, getauscht oder günstig erworben werden. Die Annahme startete um 8:30 Uhr, bis zu 65 Räder standen zum Verkauf, den wir übernommen hatten. 10% des Verkaufspreises wurden einbehalten und kommen einem Sozialprojekt zugute. Den Kindern stand auch ein Radparcours zur Verfügung. Die Firma Bikefloh (Ing. Florian Göd) führte kleine Wartungsarbeiten und Einstellungen an Ort und Stelle durch..

Dienstag, 26. März 2019

Todesursache Luftschadstoffe


„Lungenärzte sehen in Kliniken, auch bei sorgfältiger Anamnese, nie Todesfälle durch Feinstaub und NOx."

Diese Aussage eines deutschen Lungenarztes stimmt, sagt aber gar nichts. Den als Todesursachen werden nicht die auslösenden Ursachen, sondern immer die dadurch hervorgerufenen Erkrankungen, etwa COPD und Lungenkrebs, erfasst.

Hier gibts viele ergänzende Informationen und Links zu Studien und wissenschaftlichen Stellungnahmen: https://www.vcoe.at/themen/gesundheitsgefahr-luftschadstoffe

Freitag, 22. März 2019

FPÖ lehnt Subvention der Roten Nasen ab




Die Roten Nasen nehmen seit 1.1.2019 keine Spenden von politischen Parteien mehr an. Man will sich damit parteipolitische Unabhängigkeit sichern, wie betont wird. Selbstverständlich ist jede Einzelperson und jede Institution wie eine Gemeinde jederzeit herzlich eingeladen, diese nützliche Organisation, die aus den Kinderabteilungen der Krankenhäuser nicht mehr wegzudenken ist, finanziell zu unterstützen.

Auch die Gemeinde Biedermannsdorf macht das aus langer und guter Tradition. Alle Fraktionen sind dafür - außer die FPÖ. Weil man dort die beleidigte Leberwurst spielt. Eigentlich eine Bestätigung des Verhaltens der Roten Nasen, sich nicht mit politischen Parteien abzugeben. Gerade so leicht beleidigte Politiker erliegen besonders leicht der Versuchung, spendenempfangende Organisationen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Karl Wagner

Gärtnerei Poppenberger


Die Gärtnerei Poppenberger will auf die Herstellung recyclingfähiger Dämmplatten umsatteln und hat diesbezüglich mit der Gemeinde Kontakt aufgenommen. Das Ansuchen wurde an die Landesregierung zu Begutachtung weiter geleitet.
Was uns als gesichert mitgeteilt wurde, ist folgendes:
Das vorhandene Grünland wird nicht versiegelt.
Die Produktion der Platten erfolgt in den bereits vorhandenen Räumen, die im Innenbereich allenfalls adaptiert werden müssen.
Eine Entscheidung, ob dem Ansuchen stattgegeben wird oder nicht, kann erst nach Vorliegen der Stellungnahme des Landes erfolgen.
Sollte sich dann herausstellen, dass es eine unzulässige Beeinträchtigung der Anrainer in Bezug auf Lärm oder Schadstoffe gibt, wird das Vorhaben jedenfalls abgelehnt werden. Unabhängig von der Entscheidung des Landes, werden wir Grünen uns jedenfalls unsere eigene Meinung darüber zu bilden haben.

Karl Wagner

Mittwoch, 20. März 2019

Vogelwanderung 2019


Vogelwanderung mit Rainer Praschak
Eine morgendliche Tour um den Badeteich und die Wienerbergerteiche in Biedermannsdorf.
Das Gebiet am Nordrand von Biedermannsdorf mit Altbaumbestand und mehreren Teichen ermöglicht ein reiches Vogelleben. Auch die Langstreckenzieher kommen jetzt nach und nach an, der April und Mai sind die idealen Monate um Vögel zu beobachten und ihren Gesang zu studieren.  Eine Brutzeittabelle finden Sie hier.

Nach Möglichkeit ein Fernglas mitnehmen!

Leitung: Rainer Praschak
Treffpunkt: Biedermannsdorf Badeteich, Parkplatz
Termin: 5. Mai, 6:30 bis voraussichtlich etwa 9:00 Uhr