Am vergangenen Freitag fand die Besichtigung des
Schwanzerhauses in der Ortsstraße 2 statt. Auch wir waren selbstverständlich vor
Ort, um uns ein noch besseres Bild von der Liegenschaft – vor allem in Bezug
auf Größe und Zustand - zu machen.
Dienstag, 3. Februar 2026
Das Schwanzerhaus - wir waren drin!
Dienstag, 27. Januar 2026
Unklarheiten beim Verkauf des "Schwanzerhauses"
Und möglicherweise ist auch Ihnen das ziemlich kleine
Zeitfenster aufgefallen, das zwischen Zettelverteilung (aka* „öffentliche Ausschreibung“),
Besichtigungstermin (aka „60-Minuten-an-einem-Arbeitstag-um-13-Uhr“) und
Angebotsabgabe liegt.
Interessant ist auch, dass als Grund für die Veräußerung „…
das Interesse seitens der Bürger…“ angeführt wird, obwohl es – laut Aussage des
Bürgermeisters – ursprünglich lediglich EINEN Interessenten gegeben haben soll,
der die Liegenschaft ja auch schon längst besichtigt hat…
Die äußerst kurzfristige Bekanntgabe des Verkaufs dürfte es anderen Biedermannsdorfer:innen wohl eher schwer machen, ein entsprechendes Nutzungskonzept auszuarbeiten und fristgerecht einzureichen.
Und darf ein
solches Nutzungskonzept eigentlich auch lediglich den Wunsch nach einem
Eigenheim beinhalten? Unklar.
Des Weiteren stellt sich für uns die Frage, wer am Ende
entscheidet, welches Nutzungskonzept denn nun das beste sein soll – wird es ein
unabhängiges Gremium geben, das die, im Sinne der Fairness und Chancengleichheit,
hoffentlich anonymisierten Angebote bearbeitet und am Ende entscheidet?
Oder werden ÖVP und SPÖ als momentan stimmenstärkste
Parteien bei einer Abstimmung im Gemeinderat einfach alle anderen überstimmen,
wie sie es auch schon beim Beschluss zum Verkauf getan haben…?
Werden die Biedermannsdorfer:innen, ganz im Sinne der Transparenz, erfahren, welche Nutzungskonzepte vorgelegt wurden und wieso die Wahl schließlich auf das ein oder andere fiel?
Und wird am Ende tatsächlich das
beste Nutzungskonzept oder doch der Höchstbietende den Zuschlag für den Kauf
bekommen…?
Wieder einmal Fragen über Fragen, die wir auf offiziellem
Wege leider nicht vorab klären können - denn die nächste Gemeinderatssitzung
ist erst für März anberaumt.
Dranbleiben werden wir trotzdem. Für Sie und UNSER
Biedermannsdorf.
*also known as = "auch bekannt als"
Mittwoch, 21. Januar 2026
Freund oder Feind?
Unsere Gemeinde wurde vor einiger Zeit als „Igelfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet.
So weit, so scheinheilig.
Denn was sich in unserer
Gemeinde alle Jahre wieder im Herbst und Winter abspielt, hat leider nicht sonderlich
viel mit „Igelfreundlichkeit“ zu tun.
Da werden perfekt geeignete Überwinterungsplätze leergefegt -
oder viel mehr GEBLASEN. Da werden im Laub versteckte Igelmütter quasi zerHÄCKSELT
und ihre Igelkinder als Waisen hilflos zurückgelassen. Und zur Krönung werden
nun auch noch mitten im Jänner, wo sich die Tiere bereits im tiefsten
Winterschlaf befinden, urplötzlich die Hecken gestürmt und das Laub entfernt! (beobachtet
am Parkplatz Schönbrunnerallee)
Dabei brauchen nicht nur Igel diese
Überwinterungsmöglichkeiten so dringend zum Überleben – auch Kröten, Frösche
und unzählige Insekten wie Schmetterlinge, Marienkäfer, Hummeln uvm. verbringen
den Winter in, an oder unter gefallenem Laub, unter Reisig, in alten Stauden
und Hecken. Nicht nur die nächste Insektengeneration geht so verloren – auch die
Tiere, die von den Insekten leben, finden nichts zu fressen mehr.
Über die Ansehnlichkeit der Laubreste mag man streiten
können, jedoch keinesfalls über den Nutzen für unsere Tier- und Pflanzenwelt. So
sind braune Pflanzenreste aus dem Vorjahr beispielsweise das perfekte
Ablenkfutter für Schnecken, die sich sonst im Frühjahr an den frischen Pflanzen
sattfressen würden.
Es braucht hier endlich einen geregelten Ablauf für die
Durchführung diverser „Pflegearbeiten“ auf Gemeindegrund. Mit festgelegten
Ruhezeiten, in denen weder Laub oder alte Stauden entfernt noch Hecken oder
Bäume geschnitten werden dürfen.
An einem solchen Plan arbeiten wir bereits und werden ihn bei nächster Gelegenheit im Gemeinderat vorstellen.
Für unsere Tierwelt.
Für Sie. Für unser Biedermannsdorf.
Dienstag, 20. Januar 2026
Fragen über Fragen
In der letzten Gemeinderatssitzung wurde über den Verkauf der Liegenschaft Ortsstraße 2 diskutiert. Wobei, eine richtige Diskussion kam eigentlich nicht zustande, da ÖVP und SPÖ sich allem Anschein nach bereits darauf geeinigt hatten, zu verkaufen.
Das Überraschende dabei: die Liegenschaft soll nicht aus Budgetgründen und somit möglichst gewinnbringend verkauft werden, sondern eher: einfach so. Zum Ankaufspreis von 2021. Und laut Aussage unseres Herrn Bürgermeisters wurde das Objekt auch schon von einem Interessenten besichtigt.
Die Tatsache, dass besagter Grund direkt an ein
Gemeindegrundstück grenzt und somit von enormem Wert für die zukünftige
Ortsgestaltung wäre, scheint nicht zu interessieren – und dass solche Grundstücke
nicht einfach so vom Himmel fallen, wohl auch nicht.
Denn anders lässt es sich kaum erklären, dass der
Gegenantrag, diesen Plan zunächst im Bauausschuss begutachten bzw. den Wert des
Grundstücks vorab schätzen zu lassen, von ÖVP und SPÖ sofort kommentarlos
abgelehnt wurde.
Stattdessen wurde direkt im Anschluss der Beschluss zum Verkauf durchgewunken – ohne Zustimmung unsererseits. Wir
bleiben ratlos zurück und fragen uns: Wieso?
WIESO soll das Grundstück, dessen Kauf ein – vermutlich EINMALIGER
– Glücksfall für unsere Gemeinde war, jetzt so plötzlich wieder verkauft
werden?
WIESO soll es keine Wertanpassung geben?
WIESO wird dieses Vorhaben nicht im Bauausschuss behandelt?
Und WIESO erkennen ÖVP/SPÖ nicht, was für ein Potenzial sie
hier „verschenken“ wollen?
Wir sind gespannt und bleiben dran.
Mittwoch, 10. Dezember 2025
Häusel Report 2025-12-10 . . . wohl der letzte
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| Ein Suchbild: wo werden Sie im Winter am Rodelhügel aufs Klo gehen können? |
Wir kennen ja unsere Pappenheimer.
Schön war es; aber Anfang Dezember war das ÖKlo dann wieder weg. In der Gemeinderatssitzung vom 15. Oktober im Tagespuntk 3 "Allfälliges" war (auf unsere Nachfrage; wie es denn weiterginge) angekündigt worden, dass das ÖKlo in den Wintermonaten abgebaut und im Frühjahr wieder kommen würde.
Man fragt sich, ob die Koalition im Winter nicht außer Haus geht. Oder nicht aufs Klo?
Natürlich hoffen wir damit auch was drehen zu können. Oder auch nur ein fruchtbare Diskussion zu führen. Aber wahrscheinlicher ist, dass der Bürgermeister möglichst schnell darüber (und dagegen) abstimmen lassen wird.
- Ein Monatsabrechnung war noch bei Anne-Marie gelandet und hatte die Kosten mit 254,20€/Monat ausgewiesen (übers ganze Jahr wären das 3050,40€. Im Vergleich: allein die Reinigungskosten des Friedhofsklos betragen rund 5000€ pro Jahr)
- Die Koalition meinte in der Vergangen immer wieder (und etwas ungreifbar) es würde am ÖKlo immer so furchtbar aussehen. Das hat sich mit unseren punktuellen Lokalaugenscheinen nicht gedeckt. Darum haben wir hier im Blog unter dem Schlagwort "Häusel Report" immer wieder Bilder des Klos veröffentlicht. Machen Sie sich ihr eigenes Bild.
Donnerstag, 27. November 2025
Häusel Report 2025-11-27
Man beachte: seit 24. November ist augenscheinlich schon mal gereinigt worden
Montag, 24. November 2025
Häusel Report 2025-11-24









