Dienstag, 7. Mai 2019

Lärmschutz auch für Biedermannsdorf?




Wie wir diversen Medien entnehmen können, bekommt Wr. Neudorf angeblich eine höhere Lärmschutzwand.

Viele Menschen in Biedermannsdorf fragen sich, was macht unsere Gemeinde jetzt?

Bei sämtlichen bisherigen Reaktionen Biedermannsdorfs zu dem Thema ging es immer nur darum, nämlich zu reagieren. Nach dem Motto: Wenn die Wr.Neudorfer eine höhere Wand bekommen, dann brauchen wir auch eine. Ein gemeinsames Vorgehen gegen Lärm und Schadstoffe, im Sinne der Gesundheit der Bevölkerung, haben ÖVP und SPÖ nie angestrebt.

Donnerstag, 4. April 2019

e5 in Biedermannsdorf?



Das e5-Programm unterstützt energieeffiziente Gemeinden bei einer nachhaltigen Klimaschutzarbeit. Ziel ist es, langfristige Maßnahmen zu setzen und deren Wirksamkeit zu evaluieren.
Der Umweltgemeinderat empfahl in seinem Umweltbericht 2018 dem Gemeinderat, einen Beitritt zu diesem Programm zu prüfen.

Schneckentempo beim Kampf gegen Geldwäsche



Wir sind nicht gerade ein Vorreiter im Kampf gegen Geldwäsche.  Die im BKA angesiedelte Geldwäschemeldestelle hat 2017 3820 Akteneingänge verzeichnet. Das war durchschnittlich für jeden der dort Beschäftigten mehr als ein Fall täglich, der hereinkam und letztlich auch abgearbeitet werden sollte. Legt man internationale Zahlen auf Österreich um, müsste die Zahl dieser  Beschäftigten zumindest verdreifacht werden.

Bei den letzten großen Geldwäscheskandalen (Panama Papers, Offshore Leaks) vergingen zwischen den Malversationen und deren Enthüllungen bis zu 35 Jahre. Österreichische Behörden dürfen Verdachtsfällen auf Geldwäsche jedoch nur bis drei Jahre nach Tatbegehung verfolgen, fünf Jahre nach der Tag endet üblicherweise die Strafbarkeit. Mit einer Erhöhung dieser Verjährungsfristen ist nach Aussage des Finanzministeriums nicht zu rechnen.

Die meisten Geldwäschefälle betreffen mehrere EU-Länder, der Kampf dagegen ist jedoch Sache der einzelnen Staaten. Und auch in der EU sind die Geldwäsche-Kompetenzen auf mehrere Behörden aufgeteilt. Sinnvoll wäre daher, innerhalb der EU eine zentrale Stelle zum Kampf gegen Geldwäsche einzurichten. Österreich hat sich allerdings während seiner Ratspräsidentschaft dafür eingesetzt, dass die Kontrolle möglicher Fälle von Geldwäsche bei den einzelnen Nationalstaaten verbleibt. Auch eine Erweiterung der „schwarzen Liste“ jener Staaten, die für Geldwäsche und Terrorfinanzierung als besonders riskant eingeschätzt werden, wurde unter anderem von Österreich abgelehnt.

Auf Betreiben der EU wurde beim Finanzministerium ein „Register der wirtschaftlichen Eigentümer“ eingerichtet, in dem eine natürliche Person als letzter wirtschaftlicher Eigentümer von Firmengeflechten, Treuhandkonstruktionen und Stiftungen angegeben sein müsste. In der Mehrzahl der Fälle ist allerdings bloß ein Geschäftsführer ins Register eingetragen. Außerdem müssen nur Eigentümer erfasst werden, die mehr als 25% eines Unternehmens kontrollieren. Das ist natürlich ein Anreiz für elegante Umgehungsmöglichkeiten. An eine Abschaffung dieser 25%- Klausel ist allerdings bei uns nicht gedacht.

Dienstag, 2. April 2019

Pflanzentauschmarkt 2019


Pflanzentauschmarkt 2019 am

11. Mai 2019, 9-13 Uhr, vor unserer Jubiläumshalle

Gurke gegen Grünlilie, Kaktus gegen Kürbis: Überschüssige Garten- oder Zimmerpflanzen können getauscht oder eine kleine Spende erworben werden. Zusätzlich werden Pflanzen vom Klosterbauer zum Verkauf angeboten. Ihre Kinder können unter Anleitung bemalte Insektenhotels bauen.

Anmeldung ist nicht erforderlich. Mit allfälligen Rückfragen wenden Sie sich bitte an Simone Jagl, 0699 1143 4944

Radbörse 2019



Fahrradbörse und Rad Check-Up 2019 am

Mittwoch, 1. Mai 2019, 8:30 bis 14 Uhr, vor unserer Jubiläumshalle

Fahrräder, Radanhänger, Scooter, Kinderfahrzeuge, Fahrradzubehör, das alles konnte bei unserer Fahrradbörse verkauft, getauscht oder günstig erworben werden. Die Annahme startete um 8:30 Uhr, bis zu 65 Räder standen zum Verkauf, den wir übernommen hatten. 10% des Verkaufspreises wurden einbehalten und kommen einem Sozialprojekt zugute. Den Kindern stand auch ein Radparcours zur Verfügung. Die Firma Bikefloh (Ing. Florian Göd) führte kleine Wartungsarbeiten und Einstellungen an Ort und Stelle durch..

Dienstag, 26. März 2019

Todesursache Luftschadstoffe


„Lungenärzte sehen in Kliniken, auch bei sorgfältiger Anamnese, nie Todesfälle durch Feinstaub und NOx."

Diese Aussage eines deutschen Lungenarztes stimmt, sagt aber gar nichts. Den als Todesursachen werden nicht die auslösenden Ursachen, sondern immer die dadurch hervorgerufenen Erkrankungen, etwa COPD und Lungenkrebs, erfasst.

Hier gibts viele ergänzende Informationen und Links zu Studien und wissenschaftlichen Stellungnahmen: https://www.vcoe.at/themen/gesundheitsgefahr-luftschadstoffe

Freitag, 22. März 2019

FPÖ lehnt Subvention der Roten Nasen ab




Die Roten Nasen nehmen seit 1.1.2019 keine Spenden von politischen Parteien mehr an. Man will sich damit parteipolitische Unabhängigkeit sichern, wie betont wird. Selbstverständlich ist jede Einzelperson und jede Institution wie eine Gemeinde jederzeit herzlich eingeladen, diese nützliche Organisation, die aus den Kinderabteilungen der Krankenhäuser nicht mehr wegzudenken ist, finanziell zu unterstützen.

Auch die Gemeinde Biedermannsdorf macht das aus langer und guter Tradition. Alle Fraktionen sind dafür - außer die FPÖ. Weil man dort die beleidigte Leberwurst spielt. Eigentlich eine Bestätigung des Verhaltens der Roten Nasen, sich nicht mit politischen Parteien abzugeben. Gerade so leicht beleidigte Politiker erliegen besonders leicht der Versuchung, spendenempfangende Organisationen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Karl Wagner