Mittwoch, 18. August 2021

Grünes Wanderkino 2021


 
Bei Schönwetter und unter voller Beachtung aller Corona- Sicherheitsmaßnahmen zeigen wir heuer am

21. August 2021, um 20 Uhr

vor der Jubiläumshalle

den Film „Womit haben wir das verdient?

Registrierung und Einlass ab 19:15 Uhr

Bei Schlechtwetter wird die Veranstaltung abgesagt bzw. vorzeitig beendet. Es gibt keine Speisen- bzw. Getränkeausgabe durch das Organisationsteam des Wanderkinos. Getränke und möglicherweise kleine Speisen gibt es im Restaurant der Jubiläumshalle. Sie können aber auch selbst mitgebrachte Speisen und Getränke verzehren.

Leider wird es diesmal keine „grünen Decken“ geben. Da es abends kühler werden kann, empfehlen wir, eigene Decken mitzunehmen oder sich entsprechend warm anzuziehen.

Corona- Sicherheitsmaßnahmen:

Das COVID-19 Präventionskonzept wurde auf Grundlage der aktuell gültigen Bestimmungen laut konsolidierter Fassung der COVID-19-Öffnungsverordnung BGBl. II Nr. 278/2021 erstellt. Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Mitwirkung bei der Umsetzung dieser Sicherheitsmaßnahmen.

Alle Besucher*innen werden beim Einlass registriert. Name, Telefonnummer und, wenn vorhanden, Email Adresse werden zum Zwecke der Kontaktpersonenverfolgung mittels Formular erhoben, ebenso Datum und Uhrzeit des Betretens. Diese Daten werden von den Veranstalter*innen für die Dauer von 28 Tagen aufbewahrt und danach unverzüglich vernichtet. Bei Besuchergruppen, die im gemeinsamen Haushalt leben, werden die Kontaktdaten einer volljährigen Person erfasst.

Jeder Besucher, jede Besucherin wählt am Ende der Registrierung einen noch freien, nummerierten Sitzplatz und erhält ein Klebeetikette mit der jeweiligen Sitzplatznummer. Diese Etiketten sind beim temporären Verlassen des Zuschauerbereichs mitzunehmen und beim Wiedereintritt vorzuweisen. Die Sitzplätze werden zusätzlich am Registrierungsformular dokumentiert. Es dürfen nur die gewählten Plätze belegt werden.

Zu- und Abgänge werden im Einbahnsystem geführt. Die Besucher*innen müssen beim Einlass einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen (3G- Kontrolle). Bringen Sie also bitte einen entsprechenden Nachweis mit, dass Sie geimpft, negativ getestet oder genesen sind, am besten den entsprechenden QR-Code. Wird kein 3G Nachweis vorgebracht besteht die Möglichkeit, einen COVID-19 Antigen Selbsttest vor Ort selbst durchzuführen. Das Ergebnis ist während der Veranstaltung aufzubewahren.

Bei der Registrierung stehen Maßnahmen zur Händedesinfektion zur Verfügung. In Innenräumen (Sanitäreinrichtungen) ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen. Outdoor bestehen derzeit keine Masken- und Abstandsvorgaben, größere Menschenansammlungen sind jedoch zu vermeiden. Je nach deren Kapazität darf sich nur eine gewisse Personenanzahl gleichzeitig in den sanitären Einrichtungen aufhalten. Maßnahmen zur Händedesinfektion stehen in den Sanitäreinrichtungen zur Verfügung.




Donnerstag, 24. Juni 2021

Sibirien im Hitzeschock!

Bild: European Union, Copernicus Sentinel-3A imagery

Der Erdboden nördlich des Polarkreises in Sibirien hat Temperaturen von bis zu 48 Grad erreicht. Dadurch taut der Permafrostboden auf. In den Permafrostböden der Erde ist etwa doppelt soviel Kohlenstoff gespeichert wie in der Erdatmosphäre, der dann als CO2 freigesetzt wird. Das Auftauen von Permafrost gilt daher als eines der bedeutendsten Kippelemente der globalen Erwärmung.

Wer glaubt immer noch, wir hätten zur Bekämpfung des Klimawandels genügend Zeit und müssten nicht schleunigst jede sich bietende Gelegenheit dazu ergreifen?

Bild: European Union, Copernicus Sentinel-3A imagery

Eine "apokalyptische" Hitzewelle hat seit Anfang der Woche auch den Südwesten der USA  heimgesucht. Der Nationale Wetterdienst hat die Einwohner von Kalifornien, Nevada, Utah, Arizona und Teilen von Colorados vor übermäßiger Hitze gewarnt. In Städten wie Phoenix oder Tucson in Arizone wurden Temperaturen von über 50 Grad erreicht. Ein Achtel der US-Bevölkerung - über 40 Millionen Menschen - ist im Westen der USA vor einer möglicherweise lang anhaltenden, tödlichen Hitzewelle in Alarmbereitschaft.

 

Im gesamten Südwesten wurden außerdem Warnungen vor Feuergefahr ausgegeben. Große Brände brennen in der gesamten Region, insbesondere in Arizona, wo die Telegraph- und Mescal-Feuer zusammengelegt wurden, was zu einer kombinierten verbrannten Fläche von 100.000 ha oder 1.000 km2 führte und den Vorfall zu einem der größten Waldbrände in der Geschichte des Staates machte.

Samstag, 12. Juni 2021

Reich durch Arbeit?


Die eigene Erfahrung der meisten Österreicher:innen zeigt: Durch Arbeit wird man kaum reich,  durch härteste Arbeit allein wird man nicht superreich.

Bloß fünf Prozent aller Österreicher:innen haben ein Nettovermögen von über einer Million Euro. Das reichste Prozent besitzt gar 40% allen Vermögens. Und diese Super-Vermögen sind in der Corona-Krise kräftig gewachsen. Millionäre und Milliardäre hatten in der Krise keine Existenzängste, sondern haben von den politischen Instrumenten umfassend profitiert. Die Dividenden, die an die Aktionäre von ATX- Unternehmen fließen, werden heuer mit 3,2 Milliarden Euro doppelt so hoch sein als im Vorjahr. Die Anzahl der Milliardäre in Österreich hat in den letzten zwei Jahren um ein Drittel zugenommen.

Andererseits: Fast 80 Prozent des Staatshaushaltes werden von Beschäftigten, Konsument:innen und kleinen Selbstständigen finanziert. Steuern auf Vermögen, Vermögenszuwächse und Unternehmensgewinne tragen hingegen nicht einmal zu 10 Prozent zum Budget bei.

Es ist Zeit für eine umfassende Reform der Steuerstruktur. Übergroße Vermögen und Erbschaften müssen einen gerechten Anteil an den Staatseinnahmen leisten, ebenso der Verbrauch natürlicher Ressourcen und die Belastung der Umwelt. Dafür könnte die Steuerlast des Großteils der Bevölkerung gesenkt und der Kampf gegen den Klimawandel finanziert werden.

Samstag, 22. Mai 2021

Rohstoffe und nachhaltige Gesellschaft

 

Im Zusammenhang mit dem momentanen Abklingen der Corona-Infektionen reden wir ständig von Öffnungsschritten, nicht etwa von Öffnungsfahrten oder Öffnungsflügen. Das hat einen Grund: Klimaschutz.

Es gibt keine nachhaltigere Fortbewegungsmethode, auch wenn der Mensch beim Gehen immer noch CO2 ausstößt. Aber das sind Peanuts im Vergleich zu den Problemen, vor denen wir alle noch stehen werden. Es könnte nämlich sein, dass wir es auch bei bestem Willen nicht schaffen, wie erforderlich ab 2050 den weltweiten Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen decken zu können. Denn die Förder- und Produktionskapazitäten von Beton, Stahl, Aluminium oder Kupfer hinken hinter den Mengen, die wir in diesen 30 Jahren dafür bräuchten, um die erforderlichen Wind-, Photovoltaik- und Wasserkraftwerke zu bauen, weit hinterher. Und selbst, wenn das nicht so wäre, wäre die Herstellung der nötigen Mengen von Beton, Stahl, Aluminium oder Kupfer so umweltbelastend, dass wir allein dadurch einen Großteil des uns noch zur Verfügung stehenden CO2-Budgets aufbrauchen würden.

Eine tiefgreifende Änderung unserer Lebensweise und unserer Wirtschaft wird uns nicht erspart bleiben. Wir haben die Wahl, sie entweder über uns hereinbrechen zu lassen oder aktiv zu gestalten.

https://www.profil.at/wissenschaft/erneuerbare-energien-warum-die-rechnung-nicht-aufgeht/401375021

Dienstag, 13. April 2021

Die Macht von Strukturen


Wie weit ist unser Verhalten, unser Lebensstil, von den Strukturen unserer Gesellschaft abhängig? Von einer Gesellschaft, die auf Wettbewerb und besser-stärker-schneller sein ausgerichtet ist, spätestens ab dem Schuleintritt. Zum Beispiel einer Wirtschaft, die auf individuelle Gewinnmaximierung getrimmt ist und der Umweltkosten egal sind. Man könnte sagen: Es findet eine Anpassung der Menschen an diese Strukturen statt, ähnlich der evolutionären Anpassung an Umweltbedingungen.

Verhaltensänderungen auf breiterer Front werden nur durch Änderungen dieser Strukturen möglich sein: Durch ein Bildungs- statt ein Erziehungssystem; durch eine Steuerpolitik, bei der Ressourcenverbrauch, Fairness und Gemeinwohlorientierung belohnt und fehlende Nachhaltigkeit, Steuerflucht und Gemeinwohlschädigung massiv sanktioniert werden.

Und von wem werden diese Strukturen bestimmt? Man muss kein Freund von Frank Stronach sein, um ihm hier Recht zu geben: „Wer das Gold hat, macht die Regeln“.

Hier ein Facebook-Beitrag von Mag. Thomas Fraiß, der mich zu diesen Gedanken gebracht hat:

"Du darfst Dir billige Fetzen kaufen, weil es Dir scheissegal ist, dass sie von Kindern zu Billigstlöhnen hergestellt werden.
Du darfst Dir die Fussball WM in Katar reinziehen, weil es Dir scheissegal ist, dass dafür Sklaven ihr Leben lassen mussten.
Du darfst nach Ägypten auf Urlaub fahren, weil es Dir scheissegal ist, dass Du damit eine Diktatur unterstützt.
Du darfst Dir die Lunge aus dem Körper rauchen und Dir die Leber aus dem Körper saufen, weil es Dir scheissegal ist, dass Du damit der Allgemeinheit auf der Tasche liegst.
Du darfst Dir das billige Schweinsschnitzel reindreschen, weil es Dir scheissegal ist, wie die Tiere gehalten werden, und Du darfst Dir die Erdäpfel aus Australien kaufen, weil es Dir scheissegal ist, dass sie dafür um die halbe Welt geschippert worden sind.
Du darfst mit dem SUV in die Stadt fahren, weil es Dir scheissegal ist, dass Du damit das Klima gefährdest und Du darfst über die Flüchtlinge schimpfen, weil es Dir scheissegal ist, welche Schicksale dahinter stehen.
So unfrei bist Du in diesem diktatorisch geführten Land.
Freiheit ohne Verantwortung, das ist bei vielen das falsch verstandene Idealbild von Freiheit. Die eigene Freiheit auf Kosten anderer maximieren. Aber das ist nicht Freiheit, das ist Egoismus.
Und solange das Werkl rennt, macht sich darüber auch kaum jemand Gedanken. Aber wenn das Werkl einmal stockt, werden wir darüber reden müssen. Denn Freiheit ohne Verantwortung muss auf lange Sicht gesehen dazu führen, dass die Freiheit wieder verloren geht."

Donnerstag, 25. März 2021

Achau - Betriebsgebiet und Umfahrung - Biedermannsdorfer Resolution

An der Ortsgrenze zu Achau sind zwei Projekte in Planung, die eine massive Mehrbelastung Biedermannsdorfs durch LKW- und PKW Verkehr, teilweise durch unseren Ort, mit sich bringen werden. In der GR Sitzung vom 18.3. hat der Gemeinderat einstimmig eine Resolution gegen diese beiden Projekte in der derzeit geplanten Form beschlossen.

Firmenansiedlung Betriebsgebiet
Die Fa. Sochor plant, an unserer südöstlichen Gemeindegrenze ein Großlager zu errichten. Die baubehördliche Bewilligung steht kurz bevor. Wir müssen lt. den Informationen die der Gemeinde vorliegen, mit täglich bis zu 120 LKW Fahrten mehr rechnen, die an unserer Gemeinde vorbei fahren.

Achau hat in dem betreffenden Gebiet vor einigen Jahren zahlreiche Grundstücke als Betriebsgebiet gewidmet. Nun ist die rechtliche Situation in NÖ so, dass Kommunalsteuereinnahmen den bei weitem größten Teil der Finanzkraft von Gemeinden ausmachen. Eine Änderung dieser Situation auf Landesebene ist unserer Meinung nach längst überfällig, da Gemeinden dadurch im Prinzip genötigt sind, sich jede für sich, zwischen Erhalt von Naturraum und finanziellem Überleben zu entscheiden.
Prinzipiell kann sich Biedermannsdorf also nicht dagegen aussprechen, dass Nachbargemeinden unter diesen Bedingungen Betriebsgebiete etablieren, da wir selber Nutznießer von Steuereinnahmen durch zwei eigene Betriebsgebiete sind.

Für das geplante Projekt gibt es jedoch kein mit uns akkordiertes Verkehrskonzept und es ist zu erwarten, dass Biedermannsdorf massiv unter den zusätzlichen LKW Fahrten auf der B11 und in Folge auf der A2, leiden wird. Das können wir so nicht hinnehmen!

Geplante Ortsumfahrung Achau
Genauso verständlich wie die Ansiedlung von Betrieben ist der Wunsch Achaus, das Gemeindegebiet durch eine Ortsumfahrung zu entlasten. 1991 wurde die Ortsumfahrung Biedermannsdorf fertiggestellt. Achau hat sich damals gegen eine gemeinsam Planung entschieden. Seit einigen Jahren versucht nun Achau dieses Versäumnis wieder gut zu machen und startet regelmäßig, jeweils nach Gemeinderatswahlen, neue Versuche, eine Umfahrung zu errichten.

Die derzeit angedachte Trassenführung mit der Anbindung beim BILLA Kreisverkehr, würde zu einer massiven Belastung Biedermannsdorfs führen, da diese dazu verleitet, die LH 154 als Alternativroute bei Stau und als Abkürzung zu benutzen. Der zusätzliche Verkehr würde die B11 noch öfter lahmlegen als dies jetzt schon der Fall ist.

Resolution
In der Resolution an Landeshauptfrau Mikl-Leitner, LR Schlerizko sowie die BH Mödling fordert Biedermannsdorf unter anderem ein umfassendes Verkehrskonzept, das eine Mehrbelastung Biedermannsdorfs ausschließt. Die Resolution in voller Länge finden Sie hier.

Montag, 22. März 2021

Pflanzentauschmarkt 2021


Pflanzentauschmarkt 2021 am

Samstag, 8. Mai 2021, 9-13 Uhr, vor unserer Jubiläumshalle

Trotz Covid-19 wagen wir, heuer wieder unseren beliebten Pflanzentauschmarkt zu veranstalten. Selbstverständlich werden wir alle dann aktuell geltenden Verordnungen einhalten. Ein kurzes Video des Pflanzentauschmarkts von 2019 sehen Sie oben.

Gurke gegen Grünlilie, Kaktus gegen Kürbis: Überschüssige Garten- oder Zimmerpflanzen können getauscht oder eine kleine Spende erworben werden. Zusätzlich werden Pflanzen vom Klosterbauer zum Verkauf angeboten. Für Ihre Kinder wird es voraussichtlich ein Kinderprogramm geben.

Anmeldung ist nicht erforderlich. Mit allfälligen Rückfragen wenden Sie sich bitte an Anne-Marie Kern, 0664 2126 420