Montag, 12. August 2019

Die Geschädigten der Klimakrise. Wen werden sie wählen?


Waldbrände, Schädlingsbefall, Stürme, Murenabgänge, Trockenheit. Die Gruppe, die die Krise jetzt schon stark spürt, dürften - abgesehen von den hitzegequälten Städtern - wohl die Landwirte und Waldbesitzer sein.
Neuerdings gibt es im Osten Österreichs eine ausufernde Mäusepopulation. Grund: Der Regen, der die Mäusebauten überflutete und die Populationen damit in Grenzen hielt, bleibt aus. Die Mäuse vermehren sich ungehindert. Natürliche Fressfeinde sind rar, weil vom Menschen dezimiert. Ein Bauer aus Drösing im Bezirk Gänserndorf befürchtet 50 bis 100 % Ausfall bei Erdäpfel, Kürbissen und Zuckerrüben. Ein leitender Beamter der Landwirtschaftskammer empfiehlt tief greifende Bodenbearbeitung. Die Humusschicht, welche sich in den oberen 5 bis 10 cm des Bodens befindet, wird damit geschädigt, aber es wird wohl keine andere Wahl bleiben.

Samstag, 10. August 2019

Asfinag misst den Autobahnlärm für Biedermannsdorf. Bock als Gärtner?


Tempo 140, das Lieblingsprojekt des "Neo-Umweltaktivisten" und Ex-Verkehrsministers (hoffentlich bleibt es beim "ex") Norbert Hofer wurde auf Konsequenzen bezüglich CO2-Entwicklung geprüft. Von der Asfinag. Resultat: Eh alles nicht so schlimm. Die ein bis zwei Prozent mehr CO2 verkraftet unser Klima locker. Vergessen wurde halt dabei nur, dass der CO2-Ausstoß im Verkehrssektor radikal gesenkt werden muss. Stattdessen werden Maßnahmen ergriffen, die ihn um 1 Prozent erhöhen. Aber das ist noch nicht alles. Selbst dieses eine Prozent wird massiv kritisiert. Die Argumente sind nicht von der Hand zu weisen.
Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hat dazu folgendes zu sagen:

Freitag, 9. August 2019

Umbau Gemeindeamt - Aus dem Gemeinderat




ÖVP und SPÖ haben beschlossen, im kommenden Jahr das Gemeindeamt um geschätzt 2,5 Mio Euro (ohne Einrichtungskosten) sanieren und erweitern zu lassen. Wir haben dazu folgenden Gegenantrag eingebracht:
  •  Vorerst sollen nur die notwendigsten Änderungen beim Gemeindeamt vorgenommen werden, um die gedrängten Platzverhältnisse zu bessern. 
  •  Schnell und kostengünstig umzusetzende Maßnahmen zur Barrierefreiheit sollen sofort umgesetzt werden. 
  •  Sanierung, Umbau und Erweiterung des Gemeindeamtes soll erst dann erfolgen, wenn andere wichtige und kostenintensive Projekte der Gemeinde umgesetzt sind. 
  •  Vor der Wiederaufnahme des Projektes soll ein Architektenwettbewerb stattfinden und die Bevölkerung in die Entscheidung eingebunden werden. 

KOMMENDE KOSTENINTENSIVE GROSSPROJEKTE:

DIE ERWEITERUNG DES KINDERGARTENS wurde bereits angekündigt: Derzeit müssen die 6 Gruppen mit einem Bewegungsraum auskommen, da im zweiten eine der Gruppen übergangsmäßig untergebracht ist. Eine zweite Krabbelstubengruppe wird derzeit gerade im Container beim Parkplatz der Jubiläumshalle eingerichtet. Wir finden, dass unsere Kleinsten die gleiche Großzügigkeit verdienen, die sich die Gemeindeführung mit dem neuen Sitzungssaal gegönnt hat und mit dem Umbau des Gemeindeamts gönnt.

LÄRMSCHUTZWAND A2: Für die Lärmschutzwand auf ihrer Seite wird die Gemeinde Wr. Neudorf einen Anteil von 3 Mio Euro zahlen (20% der Gesamtkosten). Wir gehen davon aus, dass unsere Gemeinde ihre Bürger*innen ebenso vor den negativen Auswirkungen des Lärms schützen wird. In diesem Fall müssen wir damit rechnen, dass eine ähnlich hohe Wand auf unserer Seite ähnlich hohe Kosten verursachen wird.

Unser Gegenantrag wurde mit den Stimmen von ÖVP und SPÖ abgelehnt

Samstag, 3. August 2019

Verwenden statt verschwenden!


Wir müssen von der Wegwerfgesellschaft wegkommen. „Reparieren statt wegwerfen“ ist deshalb die Devise. 

Um das zu unterstützen, fördert das Land Niederösterreich 50% der Reparaturkosten von Elektrogeräten bis zu maximal 100 Euro jährlich. Auf www.reparaturfuehrer.at können passende niederösterreichische Reparaturbetriebe einfach und unkompliziert gefunden werden. Die Einreichung zur Förderung erfolgt über ein Online-Antragsformular auf der Homepage des Landes Niederösterreich.

Eine andere Alternative, Haushaltsgeräte reparieren zu lassen, zum Reparieren und Wiederverkaufen zu spenden oder ein repariertes Gebrauchtgerät zu kaufen finden Sie hier.

Chancen zur Umkehr?


Um mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Erwärmung von 1,5 °C nicht zu überschreiten, müssten die Nettoemissionen von Treibhausgasen sehr rasch sinken und in den nächsten 20 bis 30 Jahren weltweit auf null reduziert werden. Stattdessen steigen die CO2-Emissionen weiter. Mit den Vorschlägen, die weltweit derzeit auf dem Tisch liegen, wird die Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts wahrscheinlich bei über 3 °C liegen und anschließend aufgrund anhaltender Emissionen und Rückkoppelungseffekte weiter zunehmen.

Zurzeit findet das größte Massenaussterben seit dem Zeitalter der Dinosaurier statt. Weltweit sterben Arten derzeit 100- bis 1000-mal schneller aus als vor dem Beginn menschlicher Einflüsse.

Die direkten staatlichen Subventionen für fossile Brennstoffe betragen jährlich mehrere 100 Milliarden US-Dollar. Berücksichtigt man zusätzlich noch die nicht durch Steuern ausgeglichenen Sozial- und Umweltkosten, wird die Nutzung fossiler Brennstoffe nach Schätzungen von Experten des Internationalen Währungsfonds (IMF) weltweit mit rund 5 Billionen US-Dollar pro Jahr unterstützt.

Ja, wir haben vielleicht noch Chancen zur Umkehr. Aber nicht mehr lange. "Eine neue Klimapolitik muss das Land und die Wirtschaft transformieren. Wenn wir wollen, dass die Lebensqualität halbwegs erhalten bleiben soll, muss sich alles ändern." (Lukas Hammer, Grüner Kandidat bei der kommenden Nationalratswahl).
https://www.scientists4future.org/stellungnahme/fakten/ 

Freitag, 2. August 2019

Klimaschutz beginnt in der Gemeinde!

Mühlbachstraße, Biedermannsdorf
Die Klimakatastrophe noch halbwegs einzubremsen wird uns  massive Verhaltensänderungen abverlangen. Auf allen politischen Ebenen müssen dafür Strukturen geschaffen werden, die derartige Verhaltensänderungen begünstigen. Da ist nicht nur die EU oder der Staat gefragt. Klimapolitik muss schon in der Gemeinde beginnen, und zwar sowohl im eigenen Wirkungsbereich als auch durch Druckausübung auf Land oder Bund, entsprechende Verordnungen oder Gesetze zu erlassen.

Die neu errichtete Mühlbachstraße ist eine 160 Meter lange Sackgasse, die ausschließlich der Zufahrt zu den dort neu errichteten Häusern dient. Ob sie dafür wirklich neun Meter breit sein muss oder nicht vielleicht als Wohnstraße ausgeführt hätte werden können, ist die Frage. Zusammen mit einer abzweigenden Seitengasse wurden hier für Fahrbahnen und Gehsteige knapp 2000 Quadratmeter Boden neu versiegelt. Kein einziger Baum, kein einziges Gebüsch sorgt für eine Verbesserung des Kleinklimas. Der einzige klimarelevante Lichtblick, der sich dort bietet, sind die Luftwärmepumpen zur Beheizung der Häuser.

Ein weiteres Beispiel für die hemmungslose Bodenversiegelung in Biedermannsdorf sind die beiden

Donnerstag, 25. Juli 2019

Mit den Grünen zu "Kunst in der Landschaft"



Die Grünen in Biedermannsdorf laden Sie zu einem eintägigen 


Ausflug am 15. September 2019, 10 bis etwa 19 Uhr

zum Gut Gasteil in Prigglitz (bei Gloggnitz) ein. 

Nach der gemeinsamen Anreise machen wir von dort eine gemütliche Wanderung  zur Pottschacher Hütte (Gesamtgehzeit beschaulich etwa 1,5-2 Stunden, eine Strecke 1,6km, 240m Anstieg), wo wir Mittagspause machen. Nach der Rückkehr zum Gut Gasteil spazieren wir durch die Ausstellung „Kunst in der Landschaft“, besichtigen die Ausstellung  in der Galerie und können uns auch bei Kaffee und Kuchen stärken. Wer die Wanderung zur Pottschacher Hütte nicht mitmachen will, hat entsprechend mehr Zeit, sich „Kunst in der Landschaft“ zu widmen und kann sich dort  mittags beim Bio-Buffet stärken.

Die abwechslungsreiche, malerische und kinderfreundliche Landschaft, die künstlerischen Exponate und die Kraftorte in der Nähe des Guts Gasteil garantieren uns einen erlebnisreichen, entspannenden Tag, an dem wir uns auch zwanglos unterhalten und näher kennenlernen können. Für die umweltschonende Anreise haben wir einen Bus organisiert, Unkostenbeitrag für die Hin- und Rückfahrt  25.- Euro pro Erwachsenem, pro Kind ab 6 Jahren 15.-Euro, Essen und Getränke gehen auf Ihre Rechnung.

Das Programm im Detail:



Falls Sie mitkommen wollen, melden Sie sich bitte mit diesem Formular bis spätestens 13. September 2019 an! Wir werden Ihnen  zeitgerecht nähere Details mitteilen.