Waldbrände, Schädlingsbefall, Stürme, Murenabgänge, Trockenheit. Die Gruppe, die die Krise jetzt schon stark spürt, dürften - abgesehen von den hitzegequälten Städtern - wohl die Landwirte und Waldbesitzer sein.
Neuerdings gibt es im Osten Österreichs eine ausufernde Mäusepopulation. Grund: Der Regen, der die Mäusebauten überflutete und die Populationen damit in Grenzen hielt, bleibt aus. Die Mäuse vermehren sich ungehindert. Natürliche Fressfeinde sind rar, weil vom Menschen dezimiert. Ein Bauer aus Drösing im Bezirk Gänserndorf befürchtet 50 bis 100 % Ausfall bei Erdäpfel, Kürbissen und Zuckerrüben. Ein leitender Beamter der Landwirtschaftskammer empfiehlt tief greifende Bodenbearbeitung. Die Humusschicht, welche sich in den oberen 5 bis 10 cm des Bodens befindet, wird damit geschädigt, aber es wird wohl keine andere Wahl bleiben.










