Samstag, 13. September 2025

Link-Kisterl KW 37


 

Heute wieder ein eher kleines Linkkisterl. Aber dafür mit viel Qualität ;)

Lesen:
  • Eine (kurze) wundervolle, schlagkräftige und berührende Begründung, warum Fakten immer noch zählen.
    Am Bluesky Account von Ingrid Brodnig.
  • Ein guter und wichtiger Text über die Ermordung von Charlie Kirk und Empathie mit Empathielosen.
    (intern hat Karl Wagner aber auch seinen Namensvetter Popper ins Spiel gebracht: "Keine Toleranz der Intoleranz". Interessantes Spannungsfeld)
    Jan Skudlarek auf Steady.

Anhören:
  • Die Folge "Was, wenn morgen Faschismus ist?" des Wind und Wurzeln Podcast (von Marina Weisband) ist zunächst eine kleine feine Einführung in das Wesen und die heutige Erscheinungsform des Faschismus. Besonders eindrucksvoll fand ich aber den Teil über Resilienz (auch emotionale!) in einem faschistischen Regime.
    Wenn Sie sich die Woche für nur einen Podcast Zeit nehmen, dann würde ich sehr zu dem hier raten.


Sonntag, 7. September 2025

Tagesordnung des Gemeinderats am 10. September 2025


Aus dem Portraitbuch der Ratsherren Regensburg (© Wikimedia)


Da sind wir wieder. Nach der Sommerpause (die ich persönlich für keine gute Idee halte) tagt der Gemeinderat am 10. September 2025 wieder.

Wie wir schon an anderer Stelle angemerkt haben, wir keinen Sitz im Gemeindevorstand mehr. Grund dafür ist einerseits unser schlechtes Abschneiden bei der letzten Gemeinderatswahl. Andererseits aber auch die etwas willkürlich ("bösartig" will ich nicht sagen) anmutende Verkleinerung des Vorstands von 7 auf 6 Mitglieder.

Kurz was zum Vorstand

Samstag, 6. September 2025

Link-Kisterl KW 36


 

Diesmal ein eher kleines und feines Linkisterl.

Vielleicht auch der richtige Zeitpunkt für eine Frage: sind Sie eher überwältigt von Größe die unser Linkkisterl oft hat oder finden Sie die breitere Auswahl gut? Wenn Sie Gedanken oder Wünsche dazu haben hinterlassen Sie uns doch bitte einen Kommentar. Das hilft uns sehr.


Lesen:

  • Wenn sie das hier lesen, wird der Journalist und Lehrer Niki Glattauer sein Leben mittels begleitetem Suizid am 4. September beendet haben.
    Dieses Interview im Falter hat er im Vorfeld gegeben und ich kann fast nicht glauben, wie berührend, traurig, melancholisch-fröhlich und überaus politisch es ist.
  • "Dieses fetischhafte Wurstgefresse von Markus Söder ist ja keine Politik. Und es erfüllt dennoch einen Zweck. Es lenkt ab von den Gründen, die Menschen haben können, sich nicht gesehen und nicht mitgenommen zu fühlen."
    -- Robert Habeck in der TAZ
Anschauen:

  • Polens Regierung ist in Erklärungsnot, weil EU-Gelder aus dem Corona-Wiederaufbaufonds von polnischen Unternehmen für luxuriöse Anschaffungen abgezweigt worden sein sollen, von Saunas bis hin zu Yachten, und auch in anderen Ländern wurde die EU zuletzt um Millionen betrogen. Wie es so weit kommen konnte und was Brüssel jetzt tun kann sehen Sie hier auf ARTE.
Belohnung für Hinterher:
  • Eine nervende Kartoffel . . . totaler Nonsense . . . aber an vielen Tagen noch eines der besseren Dinge im Internet.
    https://annoying.one/

Samstag, 30. August 2025

Globale Klimaanlage vor dem Zusammenbruch?

 

Die atlantische meridionale Umwälzzirkulation (Amoc) ist ein wichtiger Bestandteil des globalen Klimasystems. Sie bringt sonnenerwärmtes tropisches Wasser nach Europa und in die Arktis. Dort kühlt es ab, sinkt in die Tiefe und strömt zurück. 

Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass der Zusammenbruch dieser kritischen atlantischen Strömung nicht mehr als unwahrscheinlich angesehen werden kann. Das würde den tropischen Regengürtel, auf den viele Millionen Menschen für den Anbau ihrer Nahrungsmittel angewiesen sind, verschieben, Westeuropa in extrem kalte Winter und sommerliche Dürren stürzen und den ohnehin steigenden Meeresspiegel um 50 cm erhöhen. Der Kipppunkt, ab dem der Zusammenbruch dieser Strömung unaufhaltsam wäre, könnte bereits in einigen Jahrzehnten erreicht sein. Etwa 50 bis 100 Jahre danach würde diese globale Klimaanlage ihren Betrieb dann endgültig einstellen.

Die gute Nachricht: Durch eine internationales, rasches und entschlossenes Kappen unserer klimaschädlichen Emissionen wäre dieses Szenario sehr wahrscheinlich noch vermeidbar.

https://www.theguardian.com/environment/2025/aug/28/collapse-critical-atlantic-current-amoc-no-longer-low-likelihood-study
https://www.theguardian.com/environment/2024/oct/23/we-dont-know-where-the-tipping-point-is-climate-expert-on-potential-collapse-of-atlantic-circulation

Informationsfreiheitsgesetz bringt Licht ins Dunkel!

Für das nun in Kraft tretende österreichische Informationsfreiheitsgesetz (IFG) waren langjährige Debatten und intensive Verhandlungen mit politischen Parteien, der Zivilgesellschaft und der Verwaltung notwendig.  Es stellt einen Paradigmenwechsel vom Amtsgeheimnis zur Informationsfreiheit dar und verpflichtet die österreichische Verwaltung zu Transparenz und Bürgernähe. Das IFG fußt auf zwei Grundsäulen: der proaktiven Veröffentlichung von Informationen im elektronischen Informationsregister (data.gv.at) und dem rechtlich verankerten Antragsrecht auf Zugang zu spezifischen Informationen. Eine Ausnahme von der proaktiven Verpflichtung gibt es nur für kleine Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern, ansonsten gilt das Prinzip der maximalen Offenheit.

Ohne den langjährigen und konsequenten politischen Einsatz der Grünen, die die treibende Kraft und Motor dieser Entwicklung waren, wäre das Informationsfreiheitsgesetz in dieser Form nicht zustande gekommen. Sie setzten sich über viele Jahre hinweg – sowohl aus der Opposition als auch aus der Regierung heraus – für die Abschaffung des Amtsgeheimnisses und ein Grundrecht auf Information ein und haben sich auch für eine proaktive Veröffentlichungspflicht und Verbesserungen im parlamentarischen Anfragewesen eingesetzt. Durch ihren Einfluss wurden weitere Verbesserungen wie die Streichung pauschaler Geheimhaltungsgründe und die stärkere Einbindung öffentlicher Unternehmen ins Gesetz aufgenommen. Grüne Spitzenpolitiker wie Werner Kogler und Sigrid Maurer spielten öffentlichkeitswirksam eine zentrale Rolle und waren maßgeblich an den Gesetzesverhandlungen beteiligt. Mit Überzeugungsarbeit sowohl innerhalb der Koalition als auch gegenüber der Opposition – insbesondere der SPÖ – setzten die Grünen sich durch, auch um die notwendige Verfassungsmehrheit im Nationalrat zu erreichen. 

„Lernen Sie Geschichte!“
Die Amtsverschwiegenheit wurde 1925 mit einer Novelle des Bundes-Verfassungsgesetzes (B-VG) eingeführt und prägte seitdem den Umgang mit staatlichen Informationen in Österreich.  Zwischen 1987 und 1990 wurde die Auskunftspflicht im B-VG verankert, später entstanden elf Auskunftspflichtgesetze auf Bundes- und Landesebene. Die Diskussion um Informationsfreiheit gewann in den 2010er Jahren an Fahrt, und ab 2020, also nach dem Eintritt der Grünen in die Bundesregierung, wurden zielgerichtet Reformschritte gesetzt. 

Im Juni 2020 fand der erste „Runde Tisch“ mit Stakeholdern zur Reform statt. Nach einer öffentlichen Begutachtung des Ministerialentwurfs und mehr als 80 Verhandlungsrunden wurde der Regierungsentwurf am 5. Oktober 2023 präsentiert und beschlossen. Die notwendige Verfassungsmehrheit wurde am 20. Dezember 2023 erreicht und es folgten Expertenanhörungen und Beschlüsse im Verfassungsausschuss und im Nationalrat im Januar 2024. Am 26. Februar 2024 wurde das Gesetz kundgemacht (BGBl. I Nr. 5/2024) und tritt am 1. September 2025 in Kraft.

Quellen und weitere Informationen:
https://www.digitalaustria.gv.at/wissenswertes/news/news-66.html
https://www.fwp.at/news/blog/das-informationsfreiheitsgesetz-adieu-amtsgeheimnis-willkommen-recht-auf-information
https://www.rubicon.eu/rubicon-blog/informationsfreiheitsgesetz-ifg-in-oesterreich-umsetzung-in-der-praxis/

Siehe dazu auch:
https://gruenebiedermannsdorf.blogspot.com/2023/03/der-noch-lange-weg-zum.html
https://gruenebiedermannsdorf.blogspot.com/2024/03/aus-dem-parlament-amtsgeheimnis-ade.html
 

Lieber 10 Milliarden jährlich zahlen als die Umwelt schützen?

Zeigt der jetzt von Umweltminister Totschnig vorgelegte Entwurf eines Klimaschutzgesetzes wirksame und mutige Vorschläge auf? Oder ist er ein ambitions- und visionsloser Vorschlag, der nur versucht, kommende Probleme mit viel administrativem Aufwand zu verwalten? Würden die Folgen heutigen Nichthandelns verantwortungslos unseren Kindern und Enkeln umgehängt? Und würde der jetzige Entwurf neben ökologischen Schäden auch zu erheblichen finanziellen Nachteilen führen?

Die ÖVP möchte offenbar lieber jährlich Milliarden Euro an Strafzahlungen ans Ausland zahlen, als das Notwendige umzusetzen. Was notwendig ist, war bereits Anfang 2020 bekannt. Damals hatten sich ÖVP und Grüne in ihrer Koalitionsvereinbarung darauf geeinigt, ein neues Klimaschutzgesetz zu erarbeiten, da das bestehende Klimaschutzgesetz Ende 2020 auslief. Im Koalitionsvertrag war auch das Ziel fixiert, Österreich bis 2040 klimaneutral zu machen.

2021 wurde vom damals grün geführten Klimaschutzministerium ein entsprechender Entwurf vorgelegt. Dieser sah vor, entsprechend der Koalitionsvereinbarung bis 2040 Klimaneutralität zu erreichen, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 48 % zu reduzieren (ausgehend von 2005), verbindliche Sektorziele festzulegen, ein regelmäßiges Monitoring und Wirksamkeitskontrollen durchzuführen, Zuständigkeiten für die Treibhausgasreduktion zu definieren und aus fossilen Energien auszusteigen, wobei ein klares Ausstiegsdatum für Öl und Gas festgelegt wurde. Um die Klimaziele zu sichern, wurde auch der internationale Handel mit Emissionszertifikaten ausgeschlossen. Hätte sich abgezeichnet, dass die Klimaziele verfehlt werden, hätte der Bund rasch wirksame Klimaschutzmaßnahmen beschließen und in letzter Konsequenz die Steuer auf fossile Energie drastisch erhöhen müssen. Die daraus resultierenden Einnahmen wären in einen Zukunftsinvestitionsfonds geflossen, der wiederum Klimaschutzmaßnahmen im Inland finanziert hätte.

Jedes erfolgreiche Unternehmen definiert zu einem Ziel auch einen Zielpfad mit terminisierten Zwischenzielen sowie Kontroll- und Korrekturmechanismen. Jeder erfolgreiche Manager weiß, dass dies die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung sind. Dieses Wissen war zweifellos auch in der ÖVP, die sich gerne Wirtschaftskompetenz zuschreibt, ebenso wie im Wirtschaftsbund und in der Industriellenvereinigung vorhanden. Und obwohl der damalige Entwurf dieser Strategie folgte, rückte Karlheinz Kopf, der damals dienstälteste ÖVP-Abgeordnete im Parlament und Generalsekretär der Wirtschaftskammer, umgehend aus, um das Vorhaben zu torpedieren. Er bezeichnete den Entwurf aus dem von den Grünen geführten Klimaschutzministerium als „ideologiegetriebene Bestrafungsfantasie”. Bis zum Ende der Koalition gelang kein Kompromiss, da sich die ÖVP und die Wirtschaftsvertreter gegen alle wirksamen Maßnahmen sträubten.

Das verantwortungslose Desinteresse der ÖVP an wirksamen Umweltschutzmaßnahmen wurde wieder im Doppelbudget 2025/26 der neuen Regierung deutlich. Darin entfällt rund ein Drittel der gesamten Sparlast auf den Klimabereich. Klimafreundliches Verhalten (zum Beispiel Heizungstausch oder E-Mobilität) wurde verteuert, während klimaschädliche Förderungen erhalten blieben und mit der Verdreifachung der Pendlerpauschale sowie der NoVA-Befreiung für Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor sogar noch erweitert wurden.

Der von Umweltminister Totschnig vorgelegte Entwurf eines neuen Klimaschutzgesetzes ist kaum mehr als ein zahnloser Plüschtiger. Das noch im schwarz-rot-pinken Koalitionsprogramm festgelegte Klimaziel für das Jahr 2040 kommt darin gar nicht mehr vor, alle Eckpunkte des früheren Entwurfs wurden ersatzlos gestrichen. Stattdessen will Totschnig die EU-Vorgabe, die Emissionen im Vergleich zu 2005 bis 2030 um 48 Prozent zu senken, durch eine „Steuerungsgruppe“ zur Koordination der Klimapolitik erreichen. Und diese „Steuerungsgruppe“ soll beileibe keine kleine, effiziente Organisation sein. In ihr sollen neben einer Beamtenebene auf Regierungsebene das Umwelt-, das Finanz-, das Verkehrs- und das Wirtschaftsministerium sowie der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz vertreten sein.  Die „Steuerungsgruppe” soll einen wissenschaftlichen Klimabeirat bestellen, der die Bundesregierung „weisungsfrei und unabhängig” beraten soll. Die Verantwortung für die Klimapolitik wäre damit auf viele Schultern verteilt und völlig verwässert. 

Der von der „Steuerungsgruppe” bis Ende Oktober 2026 auszuarbeitende „Klimafahrplan“ soll zwar "kosteneffiziente, wirksame Maßnahmen des Bundes und der Länder" für jeden Sektor - vom Verkehr über Gebäude bis zur Landwirtschaft - enthalten. Aber er soll nur unverbindlich festschreiben, wie viele Tonnen klimaschädliche Gase jeder Sektor jährlich in die Luft blasen darf. Anstatt die eigentlichen Umweltprobleme anzugehen, hätte die „Steuerungsgruppe“ im Falle der Verfehlung der von der EU vorgegebenen Klimaziele der Bundesregierung „Optionen für den Ankauf von Klimaschutz-Zertifikaten“ vorzuschlagen. Laut einem Bericht der Kommunalkredit Public Consulting ist jedoch zu erwarten, dass viele Staaten solche Ausgleichszertifikate benötigen werden und die Nachfrage das potenzielle Angebot um den Faktor elf übersteigen könnte. Diese Knappheit könnte den Preis für Klimazertifikate für uns auf 5,9 Milliarden Euro jährlich hochtreiben. Dazu kämen aber noch Kosten durch versäumter Klimaschutzmaßnahmen. Diese wurden bereits in einem Bericht des WIFO im Auftrag des Klimaministeriums für das Jahr 2024 mit  5,4 bis sieben Milliarden Euro im Jahr beziffert – Tendenz steigend. Die selbsternannte Wirtschaftspartei will also ein lästiges Problem, das durch ihre Untätigkeit laufend größer wird, lösen, indem sie es mit viel Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern zuschüttet. 

Mit seinem ambitions- und visionslosen Vorschlag würde der Umweltminister im (wahrscheinlichen) Fall des Scheiterns seiner Umweltpolitik die Verantwortung auf viele Schultern abwälzen. Die negativen Folgen seines Nichthandelns hätten unsere Kinder und Enkel sowie die Umwelt zu tragen.

Weitere Infos:
Klimapolitik: Die heiße Kartoffel in Totschnigs Händen
Der ÖVP ist das Klima genauso egal wie das Geld der Steuerzahler
Klimagesetz: 2040-Ziel fehlt, "Strafzahlungen" werden vorbereitet 

Freitag, 29. August 2025

Link-Kisterl KW 35


Mitmachen:

  • Luftdaten.at ist eine unabhängige österreichische Forschungs- und Umweltorganisation mit dem Ziel, Bürger:innen die Möglichkeit zu geben, selbstständig ihre persönliche Umwelt beforschen  und Faktoren wie Luftqualität oder Hitze sichtbar machen zu können. Einen Überblick über das Sensornetz und die aktuellen Ergebnisse sehen Sie hier: 
  • Öl- und Gaskonzerne, die Atomlobby und andere mächtige Konzerne gehen gegen NGOs wie etwa Greenpeace immer häufiger mit SLAPP-Klagen vor und schüchtern diese mit absurd hohen Strafdrohungen ein; erst unlängst hat sogar der rumänische Energieminister nach einem solchen Skandal-Urteil in den USA dazu aufgerufen, Umweltorganisationen maximal zu verklagen. Dagegen hat die EU jetzt eine Richtlinie gegen Einschüchterungsklagen erlassen, und mit Ihrer Unterschrift unter dieser Petition können Sie dazu beitragen, dass diese rasch umgesetzt wird. 

Lesen:

  • Im Innenministerium (BMI) spielt bei Postenbesetzungen nicht nur die Qualifikation eine Rolle – sondern auch der politische Stallgeruch.  
  • Die Außenministerin ist für eine Verteidigungsunion mit einem gemeinsamen militärischen Kommando. Die FPÖ schäumt, der Kanzler duckt sich weg. 
  • In Österreich stammt nur ein Bruchteil des Steueraufkommens von vermögensbezogenen Einnahmen. In Ländern wie der Schweiz ist die Quote viel höher, dennoch gibt es dort deutlich mehr Millionäre. 
  • Dazu passt auch dieser Artikel im Guardian.
  • Eine detaillierte, aber trotzdem leicht zu lesende Anqalyse der Auswirkungen des Zoll-Deals zwischen der Eu und den USA lesen Sie hier: 
  • TikTok passt sich dem Nutzerverhalten so schnell an, dass aus wenigen Klicks eine ganze toxische Blase entsteht, die man als Verstärkeranlage für Empörung, Hass und Polarisierung bezeichnen könnte. 
  • So lange es attraktiver für viele Medizinabsolventen ist, nach dem vom Staat Österreich bezahlten Studium ins Ausland zu wechseln, so lange Ärzte von Kassenstellen ins Wahlarztsystem frei wechseln können, ist die leidige Diskussion um die Erhöhung von Studienplätzen müßig. Es müssen Strukturen wie das Wahlarztsystem, die die allgemeine Kassenversorgung der Bevölkerung aushebeln, geändert werden, um sowohl Patienten, als auch Ärzten und der Volksgesundheit zu dienen. 
  • Dafür, dass Österreich das militärisch unsicherste Land der EU bleibt, riskieren wir viel Geld und die übliche Korruption für die Aufrüstung des Bundesheeres. Zu einem Artikel von P.M. Lingens 
  • Exotische Stechmücken treten auch bei uns immer häufiger auf. Wie groß ist die Gefahr, dadurch an Krankheiten wie Chikungunya, Dengue und West-Nil-Fieber zu erkranken, wirklich? 
  • Der Fall von etwa 2000 Fahrschüler, die in Vorarlberg aus nicht nachvollziehbaren Gründen bei der Führerscheinprüfung durchgefallen sind, hat möglicherweise einen Fall von Korruption ins Rollen gebracht, in den auch Richter und Staatsanwälte verwickelt sein könnten. 
  • Daniel Kehlmann über die Verurteilung von Florian Scheuba. Im Grunde ist das Urteil viel beängstigender als ich bisher wahr haben wollte. 
  • In Finnland gibts Medien-Bildung schon ab dem Kindergarten, wodurch junge Finn:innen Fake News im Internet besser erkennen. Laut dem European Media Literacy Index liegt Finnland seit Jahren europaweit auf Platz 1, wenn es um die Medienkompetenz seiner Bürger:innen geht, und die Menschen in Finnland haben mehr Vertrauen in heimische Medien als anderswo in Europa. 

Hören:

  • Die Smartwatch des am 20. Oktober 2023 verstorbenen Sektionschefs Christian Pilnacek war das einzige elektronische Gerät, das Pilnacek in der Nacht seines Todes bei sich hatte. Nachdem das Landeskriminalamt Niederösterreich im Rahmen seiner Ermittlungen zu den Todesumständen Pilnaceks darauf keine relevanten Daten gefunden hatte, fand nun die WKStA Indizien dafür, dass die Uhr in der Nacht des 20. Oktober in Reichweite anderer bluetoothfähiger Geräte war und auch nach Pilnaceks Tod noch Aktivitäten aufzeichnete, die sich mit der bisherigen Aktenlage nicht in Einklang bringen lassen. 
  • Ob Peter Filzmaier einen Einbürgerungstest bestehen würde und warum nicht nur Migranten „Integration“ bräuchten erfahren Sie in diesem Podcast.
  • In der Ukraine und im Nahen Osten müsse Europa im eigenen Interesse entschiedener auftreten – das verlangt die deutsche Sicherheitsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Europaparlament. Das Gespräch, das am Rande des European Forum Alpbach 2025 stattfand, können Sie hier nachhören.  

Anschauen:

  • Wer eine hochqualitative Diskussion über Überschätzung, Chancen und Risken Künstlicher Intelligenz anschauen und dafür 90 Minuten Zeit gut investieren will, ist bei diesem „Philosophischem Forum“ richtig.  

Belohnung für hinterher: