Donnerstag, 28. Juni 2018
Das Bildnis des Dorian Gray
Die Hauptfigur dieses Romans von Oscar Wilde ist der reiche, schöne Dorian Gray. Er besitzt ein geheimnisvolles Gemälde von sich, in dem sich alle seine Sünden einprägen. Während er selbst äußerlich jung und strahlend bleibt, verkörpert das Bild seine Seele. Alle Verbrechen, die er im Laufe seines Lebens begeht, werden auf das Gemälde abgeladen. Während das Bild mit der Zeit immer hässlicher wird und schließlich ein grauenerregendes Antlitz darstellt, fliegen dem immer noch jungen Dorian die Herzen der Menschen zu. Seine Schönheit und sein Charme täuschen über seine dunklen Machenschaften stets hinweg. Bis eines Tages seine Taten auf ihn zurück fallen. Er wird mit dem schrecklichen Geheimnis nicht mehr fertig, denn es gelingt ihm nicht, das Bild zu ignorieren. Immer wieder muss er es betrachten und immer mehr wird ihm seine Schuld bewusst. Eines Tages kann er die Last nicht mehr tragen.
Karl Wagner
Mittwoch, 27. Juni 2018
Zusperren - wegsperren - einsperren - Das Wundermittel der FPÖ
Ein Vorfall in unserem Flüchtlingsheim am 29.5. Ein bekanntermaßen psychisch labiler Jugendlicher wollte Friseurgeld, drehte durch, bedrohte verbal einen Betreuer und verletzte sich selbst, indem er gegen eine Glastür trat. Polizei und Rettung wurden verständigt. Bevor die kamen, beschädigte er noch ein Auto des Heims und holte ein Klappmesser aus seinem Zimmer, das ihm jedoch ein anderer Heiminsasse wieder abnahm. Ein Auslöser des Vorfalls dürfte die Weigerung des Burschen sein, die ihm verordneten Psychopharmaka zu nehmen.
Das Personal des Heims regierte professionell, deeskalierend und der Zwischenfall wurde mit Hilfe der Polizei ordnungsgemäß abgewickelt. Ein Vorfall, wie er in Jugendheimen immer vorkommen kann. Besonders in Flüchtlingsheimen, wo die Traumatisierung eine zusätzliche Rolle spielt.
Die Gemeinde Biedermannsdorf reagierte mit einer Resolution an das Land Niederösterreich mit dem Inhalt, straffällig gewordene, verhaltensauffällige, bereits gewalttätig gewordene und psychisch labile Flüchtlinge nicht mehr unserem Heim zuzuteilen. Die gesamte Resolution finden Sie hier
Freitag, 22. Juni 2018
Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 21.6.2018)
In der Gemeinderatssitzung am 21. Juni 2018 wurde vor allem über Ausgaben in Höhe von über 300.000 Euro abgestimmt. Hier ein detaillierterer Bericht:
Neuer Perlashof:
Für die Inneneinrichtung des neuen Sitzungssaales wurde von ÖVP und SPÖ die Anschaffung von Drehstühlen für die Gemeinderäte, Besucherstühlen, einem großen Konferenztisch, Garderobeschrank und verschiedene andere Einrichtungsgegenstände um insgesamt € 89.846.- beantragt. Von Grünen und GR Mag. Polz (FPÖ) wurde beanstandet, dass diese Investitionen in der vorangegangenen Vorstandssitzung als Dringlichkeitsantrag eingebracht und die Oppositionsparteien damit mehr oder weniger überrumpelt wurden, vor allem aber die Einrichtung bereits bestellt wurde, ohne den dafür erforderlichen Beschluss des Gemeinderats abzuwarten. Auch wurden die Preise für die Stühle (je 1620.- Euro für 24 Drehstühle und je 529.- Euro für 40 Besucherstühle) als weit überhöht bezeichnet und kritisiert, dass keine Gegenangebote vorlagen. Bei den bereits bestellten Möbeln handelt es sich um Schweizer Fabrikate, österreichischen Produzenten oder gar lokalen Möbeltischlereien wurde keine Gelegenheit zu einer Anbotslegung gegeben. Der Investitionsantrag wurden in der beantragten Höhe von ÖVP und SPÖ gegen die Stimmen der Grünen und Mag. Polz angenommen.
Für den Innenhof wurde von ÖVP und SPÖ der Ankauf der Pflastersteine um 58.530.- Euro und
Neuer Perlashof:
Für die Inneneinrichtung des neuen Sitzungssaales wurde von ÖVP und SPÖ die Anschaffung von Drehstühlen für die Gemeinderäte, Besucherstühlen, einem großen Konferenztisch, Garderobeschrank und verschiedene andere Einrichtungsgegenstände um insgesamt € 89.846.- beantragt. Von Grünen und GR Mag. Polz (FPÖ) wurde beanstandet, dass diese Investitionen in der vorangegangenen Vorstandssitzung als Dringlichkeitsantrag eingebracht und die Oppositionsparteien damit mehr oder weniger überrumpelt wurden, vor allem aber die Einrichtung bereits bestellt wurde, ohne den dafür erforderlichen Beschluss des Gemeinderats abzuwarten. Auch wurden die Preise für die Stühle (je 1620.- Euro für 24 Drehstühle und je 529.- Euro für 40 Besucherstühle) als weit überhöht bezeichnet und kritisiert, dass keine Gegenangebote vorlagen. Bei den bereits bestellten Möbeln handelt es sich um Schweizer Fabrikate, österreichischen Produzenten oder gar lokalen Möbeltischlereien wurde keine Gelegenheit zu einer Anbotslegung gegeben. Der Investitionsantrag wurden in der beantragten Höhe von ÖVP und SPÖ gegen die Stimmen der Grünen und Mag. Polz angenommen.
Für den Innenhof wurde von ÖVP und SPÖ der Ankauf der Pflastersteine um 58.530.- Euro und
Samstag, 2. Juni 2018
Der Schwur von Mauthausen.
Die Salzburger Nachrichten haben das dankenswerteweise gebracht.
"Der vieljährige Aufenthalt im Lager hat uns in das Verständnis für die Werte einer Verbrüderung der Völker vertieft.
Treu diesen Idealen schwören wir, solidarisch und im gemeinsamen Einverständnis, den weiteren Kampf gegen den Imperialismus und nationale Verhetzung zu führen. So, wie die Welt durch die gemeinsame Anstrengung aller Völker von der Bedrohung durch die hitlerische Übermacht befreit wurde, so müssen wir diese erkämpfte Freiheit als das gemeinsame Gut aller Völker betrachten.
Der Friede und die Freiheit sind die Garantien des Glücks der Völker, und der Aufbau der Welt auf neuen Grundlagen sozialer und nationaler Gerechtigkeit ist der einzige Weg zur friedlichen Zusammenarbeit der Staaten und Völker.
Wir wollen nach erlangter Freiheit und nach Erkämpfung der Freiheit unserer Nationen die internationale Solidarität des Lagers in unserem Gedächtnis bewahren und daraus die Lehren ziehen: Wir werden einen gemeinsamen Weg beschreiten, den Weg der unteilbaren Freiheit aller Völker, den Weg der gegenseitigen Achtung, den Weg der Zusammenarbeit am großen Werk des Aufbaus einer neuen, für alle gerechten, freien Welt.
Wir werden immer gedenken, mit welch großen blutigen Opfern aller Nationen diese neue Welt erkämpft wurde.
Im Gedenken an das vergossene Blut aller Völker, im Gedenken an die Millionen durch den Nazifaschismus ermordeten Schwestern und Brüder geloben wir, dass wir diesen Weg nie verlassen werden. Auf den sicheren Grundlagen internationaler Gemeinschaft wollen wir das schönste Denkmal, das wir den gefallenen Soldaten der Freiheit setzen können, errichten: Die Welt des freien Menschen.
Wir wenden uns an die ganze Welt mit dem Ruf: Helft uns bei dieser Arbeit. Es lebe die internationale Solidarität! Es lebe die Freiheit".
Die Zeitzeugen sind dabei, uns zu verlassen. Unsere Aufgabe muss es sein, ihr Gedenken zu bewahren und ihre Mahnung nicht zu vergessen.
Karl Wagner
Samstag, 26. Mai 2018
Grüner Zukunftskongress in der Stadtgalerie Mödling
Im Rahmen der Neuaufstellung der Grünen fand am 25. Mai 2018 nach dem Eröffnungskongress in Linz auch in der Stadtgalerie Mödling ein „Grüner Zukunftskongress“ statt, der von den Bezirken Mödling und Baden organisiert wurde. Werner Kogler hielt eine mitreißende Eröffnungsrede, prominente Keynote Speaker stimmten auf bestimmte Themen ein und moderierten danach auch die zahlreichen engagierten Diskussionen dazu, an denen etwa 150 Menschen teilnahmen.
| Mag. Wolfgang Bernhuber bei der Eröffnung |
| Simone Jagl bei der Präsentation der Ergebnisse der von ihr moderierten Arbeitsgruppe. |
Bericht von der Pressekonferenz Tempo 80 auf der A2
Nachdem die Gemeinde Wiener Neudorf jahrelang so berechtigt wie erfolglos eine fixe 80er-Geschwindigkeitsbegrenzung gefordert hat, beschloss man nun, eine Demonstration auf der A2 zu veranstalten. Davor - nämlich am 24.5. fand eine Pressekonferenz statt, bei der auch die Grünen aus Biedermannsdorf, Ma. Enzersdorf und Perchtoldsdorf Gäste waren.
Dienstag, 15. Mai 2018
Ehemaliges Kinderheim - Bericht vom Standortforum 2
Am Montag, den 14.5. fand um 19 Uhr in der Aula unserer Volksschule das zweite Bürgerforum betreffend des Projekts "Schloss Biedermannsdorf" statt.
Gleich vorweg: Befürchtungen, wonach wir vor beschlossenen Tatsachen stehen würden, bewahrheiteten sich nicht. Die Ideen des ersten Forums wurden aufgegriffen und in einem Testplan integriert. Ein Testplan deshalb, weil ergebnisoffen darüber diskutiert wurde, wobei besonderes Augenmerk auf den Schwerpunkten Wohnen, Bildung und Jugend lag.
Die Aufgaben der Planer waren vielfältig und wurden eingangs nochmal erläutert.
Wie geht man mit diesem geschichtsträchtigen Ort um?
Was muss erhalten werden und was nicht?
Welche Akzente sollen gesetzt werden?
Wie können die baukulturellen Potentiale genützt werden?
Welche Bezüge können zur Umgebung hergestellt werden (Durchwegungen)?
Wie können Grünräume und alte Baumbestände gesichert werden?
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