Mittwoch, 21. Juni 2017
Verteilung von Einkommen und Vermögen in Österreich und Europa
Sonntag, 18. Juni 2017
Verkehr, Umwelt und der Klimaschutzvertrag
Das Wirtschaftsforschungsinstitut hat 2016 errechnet, dass die Republik umweltschädliche Maßnahmen mit jährlich zwischen 3,8 und 4,7 Milliarden Euro subventioniert. Dabei hat das österreichische Parlament den Klimavertrag von Paris erst im Vorjahr ratifiziert. Er verpflichtet den Staat, seine Treibhausgasemissionen zu drosseln, um die globale Erderwärmung auf maximal 2 Grad zu beschränken.
In Österreich wächst kein Klimatreiber schneller als der Verkehr, durch den 2015 55% mehr Treibhausgase in die Luft geblasen wurden als noch zwanzig Jahre vorher. 2014 wurden über 110 Milliarden Personenkilometer zurückgelegt, davon waren 70% motorisierter Individualverkehr, der Rest entfiel auf öffentliche Verkehrsmittel, Radfahrer und Fußgänger. Die Verkehrsbelastung war
Sag mir, wo die Blumen sind ...
Vielleicht war es diese Diskussion rund um den Alkohol auf der FB-Seite "Mein Biedermannsdorf", das mir diese Geschichte aus meiner Jugend wieder in Erinnerung brachte. Vielleicht auch das genüsslich absichtsvolle Missverstehen einiger Beteiligter. Die Geschichte stammt aus der Zeit, als der Vietnamkrieg tobte, als der Terror Europa heimsuchte. Ja - den gab es damals auch schon. Und wie. Aber auch aus der Zeit von Woodstock. Der Zeit, als viele glaubten, die Welt mit Liebe aus den Angeln heben zu können. Auch damals waren Alkohol und Drogen die "Wundermittel" dazu.
Donnerstag, 15. Juni 2017
Naturwiesen in Biedermannsdorf und ihre Geheimnisse
Abgesehen davon, dass der Verfasser diese Farbe sowieso schön findet - auch das Grün hat es in sich. Es besteht nicht nur aus Gräsern. Das hat sich bestätigt, als ich mit unserer Kräuterpädagogin Lisbeth Melion durch unsere Wiesen spazierte.
Da wäre zum Beispiel der Hopfen. Den kann man essen (alkoholfrei). Man erkennt ihn, weil er die einzige Schlingpflanze mit Widerhaken ist.
Oder das Labkraut. Als Tee gut für Leber und Magen, auch gut gegen Nervosität und Frühjahrsmüdigkeit
Hier das Wiesenlabkraut
Manchmal wird's auch bunt. Die Witwenblume, auch Knopfblume genannt
Dann hätten wir da noch den sog. Inkarnatklee. Gut als Gründüngerpflanze und gutes Grünfutter für
Mittwoch, 14. Juni 2017
Klimameilen-Aktion unserer Volksschule
Am 9. Juni fand dann in der Schule im Beisein von Vizebürgermeister Josef Spazierer und Umweltgemeinderat Karl Wagner eine kleine Abschlussveranstaltung statt. Die zusammengekommenen Klimameilen wurden in einer Schachtel gesammelt, dann wurde die Anzahl pro Klasse addiert und das beachtliche Resultat ausgiebig beklatscht. Es folgte ein kleines Lied, eine Ansprache der Frau Direktor, des Vizebürgermeisters und von Karl Wagner, der sich bei den Kindern dafür bedankte, dass sie den Erwachsenen ein so gutes Beispiel gegeben hatten. Er erinnerte sie auch daran, dass der Schutz der Umwelt auch nach der Klimameilen-Aktion weiter wichtig bleibt. Insgesamt war das eine kleine, freundliche und harmonische Veranstaltung.
Darüber hinaus plant die Volksschule für Ende Juni Projekttage mit dem Thema"Im Einklang mit der Natur." In dieses Projekt werden neben Beiträgen von Bäuerinnen, EVN und Abfallwirtschaftsverband auch klimaschutzrelevante Angebote einfließen. Diese verantwortungsbewusste Handlungsweise ist ein wichtiger Baustein zur Bewusstseinsbildung auch der Kinder, da sie es ja sind, die die Konsequenzen unseres Handelns - ob negativ oder positiv - tragen werden.
Ein herzliches Dankeschön an die Direktion der Schule und deren Lehrerinnen, die diese Initiative sofort positiv aufgenommen hatten, sowie an die Kinder und Eltern, die mitmachen.
Nähere Informationen zur Klimameilen-Aktion, zum Klimabündnis und zu Klimaschutzgemeinden
Sonntag, 4. Juni 2017
Umweltbelastungen durch fossile Brennstoffe wären leicht reduzierbar
Fossile Brennstoffe wurden im Jahr 2015 weltweit mit 5,3 Billionen Dollar subventioniert! Das fand eine vom IWF in Auftrag gegebene Studie heraus. Der Betrag entsprach über 6% der damaligen weltweiten Wirtschaftsleistung und 10 Millionen Dollar pro Minute!
In der Studie wurden auch die verstecken Kosten berücksichtigt: Lokale Umweltbelastungen, Folgen der Erderwärmung wie emissionsbedingte Gesundheitsschäden, Kosten von Dürren, Überflutungen usw. Die Zahl der jährlichen Todesfälle durch Luftverschmutzung wurde in der Studie vom IWF auf weltweit 3,2 Millionen Menschen taxiert. Der derzeitige Handel mit Emissionszertifikaten in der EU greift auf Grund der geringen Preise für die Zertifikate viel zu schwach, um die Verwendung fossiler Brennstoffe wirkungsvoll zurückzudrängen.
Die Atomenergie bietet sich auch nicht gerade als Alternative zu fossilen Brennstoffen an. Betreiber von Atomkraftwerken sind, im Gegensatz zu jedem Autobesitzer, nicht hinreichend haftpflichtversichert – und zwar deshalb, weil keine Versicherungsgesellschaft das Risiko übernehmen will. Von der japanischen Regierung wurden 2016 die Belastungen durch die Katastrophe von Fukushima schon auf mindestens 201 Milliarden Dollar geschätzt. Für diese Kosten muss die Öffentlichkeit aufkommen, nachdem die Aktionäre von TEPCO zuvor fette Gewinne eingestrichen hatten. Zu den Rückstellungen für mögliche Unfälle kämen noch die Kosten für die immer noch ungelöste Endlagerung der verbrauchten Brennstäbe. Würden alle diese Kosten in den Preis eingerechnet, wäre Atomstrom alles andere als wettbewerbsfähig.
Zurück zu den fossilen Brennstoffen: Ohne diese 5,3 Billionen Dollar schwere Subventionierung würden sich die weltweiten Treibhausgasemissionen um 20% verringern – genau der Prozentsatz, den sich die EU bis 2020 vorgenommen hat. Zusätzlich könnte man sich die derzeitigen Subventionen in erneuerbare Energien (etwa 120 Milliarden Dollar pro Jahr) ersparen.
In der Studie wurden auch die verstecken Kosten berücksichtigt: Lokale Umweltbelastungen, Folgen der Erderwärmung wie emissionsbedingte Gesundheitsschäden, Kosten von Dürren, Überflutungen usw. Die Zahl der jährlichen Todesfälle durch Luftverschmutzung wurde in der Studie vom IWF auf weltweit 3,2 Millionen Menschen taxiert. Der derzeitige Handel mit Emissionszertifikaten in der EU greift auf Grund der geringen Preise für die Zertifikate viel zu schwach, um die Verwendung fossiler Brennstoffe wirkungsvoll zurückzudrängen.
Die Atomenergie bietet sich auch nicht gerade als Alternative zu fossilen Brennstoffen an. Betreiber von Atomkraftwerken sind, im Gegensatz zu jedem Autobesitzer, nicht hinreichend haftpflichtversichert – und zwar deshalb, weil keine Versicherungsgesellschaft das Risiko übernehmen will. Von der japanischen Regierung wurden 2016 die Belastungen durch die Katastrophe von Fukushima schon auf mindestens 201 Milliarden Dollar geschätzt. Für diese Kosten muss die Öffentlichkeit aufkommen, nachdem die Aktionäre von TEPCO zuvor fette Gewinne eingestrichen hatten. Zu den Rückstellungen für mögliche Unfälle kämen noch die Kosten für die immer noch ungelöste Endlagerung der verbrauchten Brennstäbe. Würden alle diese Kosten in den Preis eingerechnet, wäre Atomstrom alles andere als wettbewerbsfähig.
Zurück zu den fossilen Brennstoffen: Ohne diese 5,3 Billionen Dollar schwere Subventionierung würden sich die weltweiten Treibhausgasemissionen um 20% verringern – genau der Prozentsatz, den sich die EU bis 2020 vorgenommen hat. Zusätzlich könnte man sich die derzeitigen Subventionen in erneuerbare Energien (etwa 120 Milliarden Dollar pro Jahr) ersparen.
Die gesetzten Ziele wären also durchaus erreichbar – wenn man nur politisch wollte.
Quelle: Der Standard v. 3. Juni 2017
Quelle: Der Standard v. 3. Juni 2017
Freitag, 2. Juni 2017
So sieht ein Generalverkehrskonzept aus!
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| kleiner Ausschnitt aus dem Generalverkehrskonzept von Wiener Neudorf |
Wer wissen will, wozu ein Generalverkehrskonzept gut ist, wie es erarbeitet und laufend mit der Bevölkerung kommuniziert wird, und wie das Generalverkehrskonzept unserer Nachbargemeinde Wiener Neudorf – zugegebenermaßen größer als Biedermannsdorf – aussieht, wird hier fündig. Und hier findet man die Analyse der PKW- und LKW- Belastung, die man bezüglich unserer Ortsstrasse 1:1 übernehmen kann, denn zwischen Wr. Neudorf und Biedermannsdorf können ja keine Fahrzeuge verloren gehen.
Wäre schön, so was auch für Biedermannsdorf zu haben.
Wäre schön, so was auch für Biedermannsdorf zu haben.
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